2014 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 1.900 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 32 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

6 % versus 69 %: Väter und Mütter in Teilzeit

fuckermothers

Zurück aus der Sommerpause wirken einige Nachrichten, als wäre die Zeit sowieso nicht vergangen. Denn zumindest in Hinblick auf die Beteiligung von Männern an Pflege- und Familienarbeit scheint die Zeit still zu stehen. Das bestätigte einmal wieder der neue Datenreport über die Lebenssituation von Männern und Frauen in Deutschland, der vom Statistischen Bundesamt kommt. Über ihn berichtet Tina Groll in der ‚Zeit‘ und stellt fest: ‚Vereinbarkeit bleibt Frauensache‚. In dem Text ist unter anderem zu erfahren: „Insgesamt haben nur 6 Prozent der Männer mit minderjährigen Kindern einen Teilzeitjob; dagegen sind es 69 Prozent der Frauen mit Kindern unter 18 Jahren.“ Das bedeutet, dass Mütter nicht doppelt so oft, nicht dreimal so oft, sondern mehr als ELF mal so oft wie Väter in Teilzeit erwerbstätig sind. Von den wenigen Vätern, die in Teilzeit arbeiten, geben – im Gegensatz zu den Müttern – die meisten an, dass sie das nicht für…

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Einen Lebensabschnitt allein verarbeiten, wie?

Ein Lebensabschnitt hatte sein Ende gefunden. Um weiter voran zu kommen, vorwährts zu sehen, muss man mit dem unerwartet abgeschlossenen Abschnitt irgendwie in seinem Inneren abschliessen.

Es sind noch so viele Fragen, die keine Antwort finden. Sachverhalte, die keinerlei Erklärung bekommen haben. Vieles ist einfach unausgesprochen geblieben. Wie soll man da abschliessen können?

Wenn die beteiligten Personen nicht mehr auf dieser Welt verweilen, ist es wohl ähnlich. Aber was macht man, wenn man die Person in regelmässigen Abständen sieht, sich mit ihr unterhalten kann? Doch die Person sieht es nicht ein, mit einem die Gespräche so weit zu führen, dass man den Abschnitt ad akta legen kann? Dauernd auf „scheissfreundlich“ machen und hoffen, dass es vergeht? Stelle ich mir recht anstrengend vor.

Vor allem die unausgesprochene, ungeklärte, unbeantwortete Sachen lassen einem viel Spekulationsraum. Und die andere Person sieht es wohl nicht ein, die eventuell aufgetretenen Irrtürmer aus dem Weg zu räumen und klar zu stellen.

Hauptsächlich geht es ja darum, dass man der anderen Person eventuell zu unrecht ein Verhalten unterstellt. Weil man ja mit der Person auf längere Zeit noch Kontakt hat, möchte man nicht unbedingt sein Unmut zur Schau stellen. Und wenn dieser noch ungerechtfertigt ist, dann macht es einem das Leben und die kurze Begegnungen um so schwerer.

Sollte man seine eigene Schlüsse ziehen, einen Schlussstrich ziehen und das Leben weiter meistern, als ob nichts gewesen wäre? Oder mit einem Schulterzucken „shit happens“ sich den Kraftaufwand sparen und weiter machen?

Ich habe meinen Weg noch nicht gefunden.

Wenn ich ein Mann wäre…

So viel zum Thema “Gleichstellung“

whocaresaboutninjas?

Ich sage ihnen ganz ehrlich, weil Ehrlichkeit ist mir wichtig müssen sie wissen, dass ich sie in Anbetracht ihrer Kenntnisse und Kompetenzen gerne einstellen würde. Im Gegensatz zu ihren Mitbewerbern würde ich mir bei ihnen sogar einiges an Zeit einsparen, weil sie entsprechend vorgebildet sind, aber sie sind Anfang 30 und verheiratet – Wann wollen sie Kinder bekommen?

Aha, wissen sie noch nicht. Also ich will jemand für 3 Jahre, minimum. Geht das? Können sie mir das versprechen? Haben sie wenigstens entsprechende Impfungen, so dass sie bis zur Geburt durcharbeiten könnten?

Wollen sie überhaupt Kinder?

Wie viele?

Sie möchten darauf nicht antworten?

Gut, also ich sage ihnen, sie wären meine Traumkandidatin! Nichts spricht gegen sie, nur eben diese Kleinigkeit. Also wenn ein MANN kommt oder eine Frau jenseits der 40, dann werde ich ihnen absagen.

Chefarzt einer Reha Klinik bei einem Vorstellungsgespräch.

Leider fallen einem angemessene Antworten erst später ein…

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Wetterblog – Einige Gedanken zur Hagelabwehr

Sturmjagd

Das verheerende Hagelunwetter am 28.07.13 im Südwesten mit Schäden deutlich über 2 Mrd. Euro sorgte für eine deutliche Sensibilisierung der betroffenen Bevölkerung für das Thema Hagel. Natürlich kam dabei auch die Frage auf, ob – und wenn ja was – man denn gegen solche massiven Hagelunwetter unternehmen kann. Die verbreitetste, wenn auch umstrittene Methode bei der Hagelabwehr ist der Einsatz von sog. Hagelfliegern. Über diese Thematik wurde nun kürzlich auch im Kreistag Reutlingen gesprochen. Konkret geht es um die Frage, ob für die Region Reutlingen ein Hagelflieger angeschafft werden soll (Kosten ca. 150.000 Euro/Jahr). Dabei käme eine Kooperation mit der bereits bestehenden Hagelfliegerflotte von Stuttgart/dem Rems-Murr-Kreis in Frage. Da es wissenschaftlich gesehen quasi keine Beweise für oder gegen die Wirksamkeit dieser Abwehrmethode gibt, ist eine Diskussion darüber auch sehr schwierig und in aller Regel ziemlich mühselig. Auch ich kann weder stichhaltige Beweise für, noch gegen die Hagelfliegerei aufbringen. Trotzdem will…

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Angst, sich auf etwas neues einzulassen

Nach so viel Enttäuschung und Herzschmerz fällt es einem sehr schwer, sich auf etwas neues einzulassen, auch wenn dieses neues mit vielen schönen Emotionen verbunden ist. Im Hinterkopf spukt immer wieder „ob das gut geht?“ Und dann gibt es diese Momente, wo es sich richtig und gut anfühlt. Momente, in denen der Spuk keinen Platz hat. Denn seien wir mal ehrlich, jeder sehnt sich danach, geliebt zu werden und sich geborgen zu fühlen.

In dem Moment, wo man denkt, das Leben geht an einem vorbei, die kleine heile Welt, die man sich mühsam im Laufe der Jahre aufgebaut hat, bricht in tausende kleine Scherben, da taucht plötzlich jemand auf, der einem das schöne Gefühl vermittelt, eben dieses „geborgen und geliebt zu sein“. Und man fragt sich, ob man dafür schon bereit ist? Ob man das verdient hat? Denn die letzte Enttäuschung liegt noch gar nicht so fern. Und aus dieser Enttäuschung heraus fragt man sich oft, ob man selbst daran schuld wäre? Ob man es verdient hätte, glücklich zu sein?

Auch aus derselben Erfahrung hat man wieder Angst, ob es nicht gleich in die Brüche geht? Denn die letzte Erfahrung war so eine. Man hat sich glücklich und zufrieden in seiner Welt gefühlt, bis ein Gewitter aus dem heiterem Himmel kam. Vor allem fragt man sich, ob man das bestehende Chaos durch ein neues Chaos ersetzten will?

Und so sitzte ich in meinem Dilemma.