Wetterblog – Einige Gedanken zur Hagelabwehr

Sturmjagd

Das verheerende Hagelunwetter am 28.07.13 im Südwesten mit Schäden deutlich über 2 Mrd. Euro sorgte für eine deutliche Sensibilisierung der betroffenen Bevölkerung für das Thema Hagel. Natürlich kam dabei auch die Frage auf, ob – und wenn ja was – man denn gegen solche massiven Hagelunwetter unternehmen kann. Die verbreitetste, wenn auch umstrittene Methode bei der Hagelabwehr ist der Einsatz von sog. Hagelfliegern. Über diese Thematik wurde nun kürzlich auch im Kreistag Reutlingen gesprochen. Konkret geht es um die Frage, ob für die Region Reutlingen ein Hagelflieger angeschafft werden soll (Kosten ca. 150.000 Euro/Jahr). Dabei käme eine Kooperation mit der bereits bestehenden Hagelfliegerflotte von Stuttgart/dem Rems-Murr-Kreis in Frage. Da es wissenschaftlich gesehen quasi keine Beweise für oder gegen die Wirksamkeit dieser Abwehrmethode gibt, ist eine Diskussion darüber auch sehr schwierig und in aller Regel ziemlich mühselig. Auch ich kann weder stichhaltige Beweise für, noch gegen die Hagelfliegerei aufbringen. Trotzdem will…

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Angst, sich auf etwas neues einzulassen

Nach so viel Enttäuschung und Herzschmerz fällt es einem sehr schwer, sich auf etwas neues einzulassen, auch wenn dieses neues mit vielen schönen Emotionen verbunden ist. Im Hinterkopf spukt immer wieder „ob das gut geht?“ Und dann gibt es diese Momente, wo es sich richtig und gut anfühlt. Momente, in denen der Spuk keinen Platz hat. Denn seien wir mal ehrlich, jeder sehnt sich danach, geliebt zu werden und sich geborgen zu fühlen.

In dem Moment, wo man denkt, das Leben geht an einem vorbei, die kleine heile Welt, die man sich mühsam im Laufe der Jahre aufgebaut hat, bricht in tausende kleine Scherben, da taucht plötzlich jemand auf, der einem das schöne Gefühl vermittelt, eben dieses „geborgen und geliebt zu sein“. Und man fragt sich, ob man dafür schon bereit ist? Ob man das verdient hat? Denn die letzte Enttäuschung liegt noch gar nicht so fern. Und aus dieser Enttäuschung heraus fragt man sich oft, ob man selbst daran schuld wäre? Ob man es verdient hätte, glücklich zu sein?

Auch aus derselben Erfahrung hat man wieder Angst, ob es nicht gleich in die Brüche geht? Denn die letzte Erfahrung war so eine. Man hat sich glücklich und zufrieden in seiner Welt gefühlt, bis ein Gewitter aus dem heiterem Himmel kam. Vor allem fragt man sich, ob man das bestehende Chaos durch ein neues Chaos ersetzten will?

Und so sitzte ich in meinem Dilemma.

Entwicklung

Wie entwickelt man/frau sich in der Beziehung? Wie entwickelt sich die Beziehung? Warum gehen die Entwicklungen von 2 Menschen so weit auseinander, dass sie es irgendwann nicht mehr miteinander aushalten können?

Keiner hat eine Anwtort auf diese Fragen parat. So ’n jammer! Ich würde gern wissen, ob meine letzte langjährige Beziehung, die sehr schmerzhaft endete, umsonst war… Habe ich mich, meine Zeit, Kraft in etwas investiert, was mich weiter brachte?

Fragen über Fragen und keine einzige Antwort ist in Sicht. Frustrierend! Ernüchternd!

Für mich brachte die gescheiterte Beziehung eine entscheidende Lehre: egal wie sehr man/frau eine/einen liebt, wenn es nicht wenigstens mit der gleichen Münze belohnt wird, hat es keinen Sinn. Man/frau opfert sich für den anderen und man/frau merkt es nicht mal, wie man/frau dabei zu Grunde geht.

Ich wollte in der Beziehung oft weiter gehen. Doch irgendwie gab es immer Gründe, Umstände, die es verhinderten. Im ersten Moment wurde das Vorhaben auf der Prioritätenliste immer wieder nach unten verschoben, bis es irgendwann ganz verschwand. Ist man/frau selbst doof, wenn man/frau sich, seine vorhaben aus Rücksicht auf die anderen aufgibt? So, im nachhinein betrachtet, würde ich sagen „Definitiv JA!“

Man bekommt vorgelebt, dass es das A und O einer Beziehung ist, für seinen Partner auch mal Opfer zu bringen bzw. eigene Bedürfnisse/Wünsche zurück zu stecken. Aber man bekommt nicht auf den Weg mit, wie man denjenigen findet, der all diese Opfer würdig ist. Man stolpert halt durchs Leben.

Und die verlorene Zeit kann man leider nicht mehr einholen. Also bleibt einem nichts anderes übrig, als in den Erlebnissen/Erreignissen nach positiven Momenten/Aspekten zu suchen, um diese verlorene Zeit nicht mehr als verloren zu betrachten, um daraus eine Lehre zu bekommen.

Sollte man vielleicht als Kunst bezeichnen, die Fähigkeit, seine Misserfolge als Lehre zu analysieren und das Beste daraus zu machen. Ob es einem im Leben weiter hilft, ist eine andere Frage. Zumindest weiss man nach seinen Misserfolgen, was man in seinem Leben NICHT will.

Ich habe das Gefühl, alle anderen um mich haben ein Leben und ich stehe nur daneben und beobachte sie.

Veränderungen

Ist es eigentlich fair, für die eigenen Entscheidungen den Anderen die Schuld zu geben?

Zum Beispiel man entschliesst sich, seinen Wirkungskreis zu ändern und evtl. umzuziehen, um den Lieben in seiner näheren Umgebung den Umstieg zu erleichtern, weil man weiss, von allein hätten sie sich das nie getraut. Dabei nimmt man in Kauf, dass man sein gewohntes Umfeld verliert und ein neues vielleicht nicht mehr so schnell aufbaut, weil ja man mit steigendem Alter es sich immer schwerer macht, Freunde zu finden, Bekanntschaften zu schliessen.

Und nun, Jahre später, stellt man fest, dass alle mehr oder weniger sich in der neuen Umgebung eingelebt haben und sich zufrieden fühlen, ausser man selbst.

Man stellt eben fest, dass man sich doch von aussen beeinflussen lassen hat. Daraufhin hat man die Entscheidungen getroffen, die mehr mit dem Wohl der anderen im Einklang waren, als mit dem eigenen.

Um nicht gänzlich in dem Depri-Marianen-Graben zu versinken, sucht man sich die Gründe zusammen, die einem darstellen, dass man selbst auch was davon hat oder eben hatte…

Ich stelle gerade fest, dass ich Veränderungen überhaupt nicht mag.

mit dem wissen von heute hätte ich vor 10 jahren definitiv so einiges anders gemacht. ABER eigentlich doch nicht. denn heute weiss ich, dass diese erfahrungen das aus mir machten, was ich heute bin (von mir)